Aikido & J + S: Unsere Verpflichtung zu Ethik und Sicherheit
Im Aikido geht es nicht nur um Techniken zur Selbstverteidigung, sondern vor allem um die Entwicklung der Persönlichkeit und den respektvollen Umgang miteinander. Als Partner von Jugend + Sport (J+S) bekennen wir uns vollumfänglich zur "Ethik-Charta im Sport".
Die 9 Prinzipien der Ethik-Charta im Aikido-Kontext
In unserem Dojo leben wir diese Werte täglich auf und neben der Matte:
- Gleichbehandlung für alle: Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder religiöse Überzeugung spielen keine Rolle. Im Aikido sind wir alle Übende (Keikoko), die voneinander lernen.
- Sport und soziales Umfeld im Einklang: Wir achten darauf, dass das Training die schulischen und beruflichen Anforderungen unserer Mitglieder ergänzt und nicht belastet.
- Förderung der Selbst- und Mitverantwortung: Aikido funktioniert nur miteinander. Wir lehren unsere Jugendlichen, Verantwortung für die Sicherheit ihres Partners (Uke) zu übernehmen.
- Respektvolle Begleitung statt Bevormundung: Unsere Trainer verstehen sich als Mentoren, die die persönliche Entwicklung unterstützen und die Integrität jedes Einzelnen wahren.
- Ehrlichkeit und Transparenz: Wir kommunizieren offen über Ziele, Prüfungen und Vereinsstrukturen.
- Respekt gegenüber der Umwelt: Wir gehen sorgsam mit unseren Trainingsstätten und Ressourcen um.
- Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe: Wir pflegen eine Kultur des Hinsehens. Physische oder psychische Grenzverletzungen haben bei uns keinen Platz.
- Absage an Doping und Suchtmittel: Wir fördern einen gesunden Lebensstil. Leistungssteigernde Substanzen widersprechen dem Geist des Budos.
- Verzicht auf Tabak und Alkohol während des Sports: Vorbildfunktion ist uns wichtig – besonders im Kindertraining.
Warum Ethik im Aikido besonders wichtig ist
Aikido wird oft als "Weg der Harmonie" bezeichnet. Da wir keine Wettkämpfe bestreiten, entfällt der negative Leistungsdruck des "Gewinnen-Müssens". Dies gibt uns den Raum, die ethischen Aspekte des Sports in den Vordergrund zu stellen:
- Gewaltprävention: Wir lernen, Angriffe zu neutralisieren, ohne den Angreifer unnötig zu verletzen.
- Achtsamkeit: Das Training schult die Wahrnehmung für die eigenen Grenzen und die des Gegenübers.
- Etikette (Reigi): Die traditionelle Form des Grüssens und der Umgang im Dojo schaffen einen geschützten Rahmen voller Respekt.
Unser Versprechen: Wir setzen uns aktiv für einen sauberen, respektvollen und fairen Sport ein. Bei Fragen oder Anliegen zum Thema Ethik und Prävention stehen unsere J+S-Leiter jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
